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Über Signifikanten des Unbewußten in der Malerei: Versuch einer kunstwissenschaftlichen Annäherung an die Psychoanalyse anhand des Werkes von Jackson Pollock Christian J. Meier

Über Signifikanten des Unbewußten in der Malerei: Versuch einer kunstwissenschaftlichen Annäherung an die Psychoanalyse anhand des Werkes von Jackson Pollock

Christian J. Meier

Published March 14th 2012
ISBN :
Hardcover
68 pages
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 About the Book 

Die Studie geht von der Einsicht aus, dass die Psychoanalyse und die Kunst der Moderne gewisse historische, strukturelle und terminologische Affinitäten aufweisen. Bekanntlich hat schon Sigmund Freud in seinen zwei (methodologisch sehrMoreDie Studie geht von der Einsicht aus, dass die Psychoanalyse und die Kunst der Moderne gewisse historische, strukturelle und terminologische Affinitäten aufweisen. Bekanntlich hat schon Sigmund Freud in seinen zwei (methodologisch sehr unterschiedlich angelegten) Studien über Leonardo da Vinci und über Michelangelo einer Anwendung der Psychoanalyse auf die bildende Kunst den Weg gewiesen. Derartige psychoanalytische Lehren sind indessen in der Kunst grundsätzlich auf deutlich weniger Gegenliebe gestossen. Und doch findet man in der Nachkriegszeit immer wieder Künstler, deren Werk- und Rezeptionsgeschichte massgeblich von psychoanalytischen Deutungsansätzen und Interpretationsansätzen beeinfluss waren. Ein herausragendes Exempel dafür ist Jackson Pollock als prominentester Vertreter des amerikanischen Abstrakten Expressionismus. Die Abhandlung befasst sich gründlich und teils auf neuen Wegen mit all jenen Aspekten seiner Malerei, über die zu seinen Lebzeiten und bis heute debattiert wurde. (Beispiele: Action Painting, Drip-Technik, Horizontalität des Malaktes, Figuration versus Abstraktion, Raum und Räumlichkeit, etc.). Ausserdem plädiert sie namentlich dafür, dass Psychoanalyse und Kunstwissenschaft grundsätzlich offener und vorurteilsfreier aufeinander zugehen. Jene wird für diese freilich nur dann hilfreich und innovativ sein, wenn sie sich als intra- wie interdisziplinär offene Disziplin entwickelt. Die Studie belegt dies am Beispiel eines Rückgriffs auf neuere Forschungsergebnisse der Neuropsychologie und der Embodied Cognitive Science.